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OPS Freiberg a.N. - Die Schule mit dem pädagogischen Plus

Gemeinschaftsschule | Berufswegeplanung 

Berufswegeplanung ist Lebensplanung

Zentral wichtig ist eine frühzeitige Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren Wünschen und Vorstellungen, Perspektiven und Möglichkeiten in Bezug auf ihre Lebens- und Berufswegeplanung.

Ausgehend von Interessen und Fähigkeiten werden die Schülerinnen und Schüler in einem langfristig angelegten Prozess befähigt, sich reflektiert und verantwortungsbewusst für einen Beruf zu entscheiden. Bereits in Klasse 5 und 6 erhalten sie Einblicke in die Realität der Arbeits- und Berufswelt, sie setzen sich mit Berufen im lokalen, privaten und familiären Umfeld auseinander und erweitern ihre Perspektiven.
Ein wichtiges Instrument stellen Betriebs- und Arbeitsplatzerkundungen dar. Hier erhalten Schülerinnen und Schüler Einblicke in die reale Arbeitswelt und entwickeln Vorstellungen und Fragestellungen. Durch inhaltlich und organisatorisch differenzierte Formen von Praktika sammeln Schülerinnen und Schüler eigen Erfahrungen und Eindrücke in verschiedenen Berufen und Berufsfeldern. Die Jugendlichen absolvieren mindestens 20 Praxistage in den Klassenstufen 7 bis 10. Durch verschiedene offene Formen der Organisation kann sich die Anzahl deutlich erhöhen.
Durch die Kompetenzanalyse in Klasse 8 erhalten die Jugendlichen weitere Hinweise auf Kompetenzen und Begabungen im Hinblick auf ihre berufliche Orientierung. Durch die gezielte Entscheidung für ein Wahlpflichtfach in Klasse 8 , 9 und 10 erwerben die Jugendlichen erste vorberufliche Kenntnisse und Fertigkeiten. Die intensive Kooperation der Gemeinschaftsschule mit umliegenden Firmen vertieft die vorberuflichen Kompetenzen.
Die Schülerinnen und Schüler erweitern durch die Verzahnung von Realerfahrungen und Reflektion im Unterricht ihre Kenntnisse über Berufe, ihre eigenen beruflichen Möglichkeiten, sowie die Anforderungen, die mit den jeweiligen Berufen einhergehen.
Experten aus der Berufs- und Arbeitswelt werden in die Auseinandersetzung mit der Berufswahl einbezogen. 
Lokale Netzwerke und Kooperationen zwischen Schule und Arbeitswelt beeinflussen den Prozess der Berufswegeplanung positiv. So ist die Bildungspartnerschaft zwischen dem Verein „Jobbrücke“ und der Gemeinschaftsschule sowie der Volksbank Neckarenz ein sehr wichtiger Baustein unserer Konzeption der Berufswegeplanung. Ziel ist es, den Prozess des Übergangs aus der Schule in eine Berufsausbildung langfristig vorzubereiten und die Jugendlichen bei einer realistischen und zielführenden Entscheidungsfindung zu begleiten. Durch die vertiefte Berufsorientierung BOM und die Unterstützung durch Paten konnten mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz finden. Die Betreuung und Begleitung umfasst einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren.

 

 

Unsere Kooperationspartner:

Erich Bracher Schule

Kooperationsvertrag EBS

Homepage der Jobbrücke

 

 

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