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21.07.2017

Wer sein Fahrrad liebt, der...ist in der Alpencross AG der OPS Freiberg a.N.!

Unglaublich aber wahr, wir sind angekommen, endlich, wir schwimmen im Lago Maggiore! Um uns ein dünner Film bestehend aus Sonnencreme und ganz, ganz viel Schweiß. Aber das ist uns egal. Wir liegen auf einer Plattform, die zum Campingplatz Miralago gehört und genießen es, nichts zu tun. Hinter uns liegen viele Kilometer – nein viele Höhenmeter -auf dem Fahrrad, hinter uns liegt der Luckmanier Pass und die wahrscheinlich schönste Woche dieses Schuljahres.
Am Montag, den 10.Juli 2017 brachen wir in Freiberg auf. 28 Schüler und 5 Lehrer machten sich auf den Weg nach Lindau, erst dort stiegen wir auf die Räder und strampelten los, die ersten Kilometer bis nach Feldkirch. Wie wunderschön die Jugendherberge dort ist! Ein altes Siechenhaus am Fuße der Alpen. Wir grillten Fleisch, Würste und Käse und waren froh, dass es morgen endlich richtig losgehen würde. „Richtig“ heißt für die Alpencross-AGder OPS „richtig hoch hinaus“. Die zweite Etappe hatte es in sich, 90 Kilometer und 1000 Höhenmeter waren zu bewältigen, bis wir in Carrera unseren wunderschönen Zeltplatz in den Bergen erreichten. Zwar regnete es am Abend und unser Grillgut wurde nur von über der Grillstelle gespannten Müllsäcken geschützt, aber geschmeckt hat es alle mal. Sie können sich nicht vorstellen, wie glücklich ein Tag auf dem Fahrrad macht! Allein mit sich, seinem Tritt und der atemberaubenden Natur um sich herum. Gut gelaunt ging es mittwochs weiter – eigentlich waren wir höchst motiviert, denn das nächste Etappenziel war das luxuriöse Hotel Medelina in Curaglia. Vorbei an Alpendörfern und durch dunkle Tunnel, stets bergauf – aber mit dem Ziel vor Augen kamen alle am frühen Abend an. Alle? Nun ja, fast alle… Eine Gruppe erklomm fast freiwillig noch einen extra Berg und schaffte an die 600 zusätzliche Höhenmeter. Das war ganz schön anstrengend – vor allem für die Schüler, die sich schon so auf das Hotel und das fantastische Essen freuten. Erst kurz vor sieben Uhr am Abend waren wir wieder alle vereint, geduscht und manche überglücklich, denn sie hatten ein Bett ergattert, während andere im Lager kampieren mussten. Aber hey, wir Alpencrossler sind hart im Nehmen und vor allem eine gute Gemeinschaft. Wir gönnen es anderen von Herzen eine Matratze unter sich zu haben, sind glücklich, wenn der Schlafsack warm hält und verleihen gute Isomatten, so dass jeder gut schlafen kann.
Und dann kam der Donnerstag und mit dem Donnerstag das Highlight unserer Reise: Der Luckmanier Pass und die 30 Kilometer lange Abfahrt ins Tal! Ja, manchmal ist es bergan so anstrengend, dass man nicht mehr will, manchmal tut einem das Knie weh, oder der Hintern – aber wir haben ein Jahr auf diesen Moment hin trainiert und lassen uns nicht unterkriegen. Durchhalten war die Devise, Zähne zusammenbeißen und hoch auf den Berg und dann, stolz sein dürfen! Stolz darauf, dass man als Siebtklässler genauso ankam wie der Abiturient, die Mädchen mit den Jungen, Lehrer wie Schüler. Sicher ist es das, was uns zu dem macht was wir sind: ein Team an Radfahrern, die es miteinander schaffen!
Der Rest ist schnell erzählt: Talfahrt! Mit bis zu 60km/h bergab und dann durch die herrliche Landschaft der italienischen Schweiz bis hin nach Tenero, an das Ufer des Lago Maggiore. Raus aus den Klamotten, rein ins kühle Nass. Die Sonne auf der Haut und die Dankbarkeit im Herzen. Danke an Herrn Barth und Herrn Bertsch für die Organisation und dafür, dass Sie uns so motivierten, dass wir es sogar über die Alpen schaffen. Danke Herr Göhringer und Frau Schäfer, dass Sie neben uns fuhren, uns motivierten und uns beim Flicken unserer Pannen halfen. Danke Frau Schuhmann, dass Sie unser Gepäck und unseren wertvollen Proviant sicher über die Alpen brachten.
Nächstes Jahr steht der fünfte Alpencross der OPS an. Unmöglich? Für uns ist nichts unmöglich!
Katrin Schuhmann

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