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07.12.2017

Wieder Filmpreise für die Video-AG OPS

Am 19. November erhielten gleich zwei Filme der Video-AG der Oscar-Paret-Schule Freiberg am Neckar – „egozentrisch“ und „neunundneunzigkommaneun“ - Preise auf der 33. Videografika, dem diesjährigen Landesfilmfestival des BDFA (Bundesverband deutscher Filmautoren) in Ludwigsburg.
Die Urkunden wurden von dem mittlerweile 69 Jahre alten Leiter der Video-AG OPS, Hans-Jürgen Ramoth, mit großer Freude entgegen genommen, dessen eigener Film „BLACK MAIL“ bei diesem Wettbewerb ebenfalls mit einem Preis geehrt wurde.
Der neueste und bisher kürzeste AG-Film „egozentrisch“ schaffte es in Ludwigsburg auf einen dritten Platz. In dem grade mal eine Minute dauernden Video beschwert sich die elfjährige Maja bei einer Drehbuchbesprechung der Video-AG darüber, immer nur Nebenrollen zu bekommen. Sie wolle auch endlich mal im Mittelpunkt stehen, was ihr dann auch auf besondere filmische Art gelingt.
Ein weiterer, längerer Film – „Shadow“ - konnte nicht mehr beendet werden, weil die schulische Belastung für das sehr kreative Team 12jähriger Gymnasialschülerinnen zu groß wurde. Bei vier Nachmittagen regulären Unterrichts fand die AG keinen Platz mehr. Das brachte den AG-Leiter auf die Idee, den schulkritischen Film „neunundneunzigkommaneun“, bereits 2013 entstanden und schon mit zwei Filmpreisen sowie einer weiteren Nominierung bedacht, aus technischen Gründen zu restaurieren und dieses Jahr auch noch beim BDFA einzureichen. In rund fünf Minuten erlebt der Zuschauer fast schonungslos direkt, wie die Schülerinnen und Schüler einer neunten Realschulklasse mit den Unterrichtsinhalten hadern. Die entscheidende Frage kann oder will der Lehrer aber auch nicht ohne weiteres beantworten.
Der Filminhalt basiert auf tatsächlichen Ereignissen im Unterricht, damaliger Fachlehrer ebenfalls Herr Ramoth, und wurde in und von der betreffenden Klasse nachgestellt. Dem Film geht ein rund 2.000 Jahre (!) altes Zitat des römischen Philosophen, Schriftstellers und Politikers Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), auch Seneca der Jüngere, voraus und zwar in seiner Originalformulierung „Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir“, was sonst zur Verherrlichung der Institution Schule immer falsch zitiert wird. Nun erhielt der Film in Ludwigsburg 2017 einen 2. Preis.
Der Kontakt zu ehemaligen Schüler(inne)n und früheren AG-Mitgliedern führte zur Mitwirkung im ebenfalls mit einem 2. Preis gewürdigten eigenen Wettbewerbsbeitrag des AG-Leiters „BLACK MAIL“. Die mittlerweile als Schauspielschülerin aktive Aileen Joyce Anders erhält darin einen Brief, der sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Außerdem spielten Rebecka Marder und Jakob Specht mit und hielten den Spannungsbogen der werkgetreu verfilmten gleichnamigen Kurzgeschichte von Hans-J. Ramoth bis zum völlig unerwarteten Schluss.
Die seit 2004 so erfolgreiche Video-AG der OPS kann im laufenden Schuljahr auf neue filminteressierte Teilnehmer/innen bauen und besitzt also weiterhin noch ein nicht zu unterschätzendes Potenzial.
Hans-Jürgen Ramoth
Leiter der Video-AG OPS

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