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13.03.2018

Geschichte hautnah

Die Hoffnung auf einen kleinen Sieg Informationsfahrt zur Gedenkstätte im ehemaligen KZ Dachau

„Arbeit macht frei“ - so stand es 1933 und so steht es heute noch über dem Eingangstor zum Konzentrationslager in Dachau, das jetzt eine Gedenkstätte ist. Das als Schüler zu lesen, ist seltsam. Wenn man im Geschichtsunterricht versucht, sich die schrecklichen Taten der Schutzstaffel damals vorzustellen, kommt es einem oft sehr weit entfernt und unwirklich vor. Und dann steht man dort, auf dem großen Appellplatz der KZ-Gedenkstätte. Es fühlt sich alles so absurd an und doch ist es real. Die Schüler der neunten Klassen der Gemeinschaftsschule konnten am 07. Februar 2018 mit eigenen Augen und Ohren erleben, wie es den Gefangenen damals in dem Lager erging. Die lange Busfahrt nach Dachau hatte sich gelohnt und trotz Eis und Schnee war es ein intensiver und lehrreicher Tag. Vor den Führungen wurde als Einführung ein Dokumentarfilm gezeigt, der mit Bild- und Tonaufnahmen aus der damaligen Zeit zeigte, dass das Überleben die einzige Hoffnung auf einen kleinen Sieg bedeutete. Nach einer kurzen Pause wurden die Lerngruppen von Musemsführern abgeholt, die während der Rundgänge Einblicke in die Zeit der Erbauung des Konzentrationslagers 1933 bis zur Befreiung der Gefangenen 1945 anboten. Als besonders makaber und grausam waren die Information darüber, dass die ersten Häftlinge selbst das Konzentrationslager in den Gebäuden einer leerstehenden Fabrik errichten mussten. Im Weiteren wurden Tagebucheinträge vorgelesen und gemalte Bilder von den Gefangenen gezeigt. Eines zeigte einen kleinen Jungen, der eine viel zu große Häftlingsuniform trug. Dabei wurde einem zum ersten Mal bewusst, dass kein Unterschied zwischen Jung und Alt oder krank und gesund gemacht wurde. Auch die Baracken, das waren die Wohnräume der Häftlinge, und die Bunker wurden besichtigt. Über die Lagerstraße ging es zum Krematorium. Vor den Öfen zu stehen und sich vorzustellen, wie die Ermordeten zu Asche und Rauch wurden war schrecklich. Gegen 15:00Uhr ging es, nach einem bewegenden Tag, mit dem Bus zurück nach Freiberg. Elinor Wittmer, Lerngruppe 9c

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