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04.11.2018

2. inklusiver Deutschlandpokal der Torballfrauen in Stuttgart

Bild 1: Die fleißigen Schülerinnen mit Ihrer Lehrerin. Bild 2: Der spätere Turniersieger SG-Hoffeld-Karlsruhe in Aktion.

Am Samstag, den 22. September 2018 trafen sich sieben hochkarätige Damenmannschaften der Torballszene in Stuttgart zum 2. inklusiven Deutschlandpokal der Torballfrauen und sieben Schülerinnen der Klasse 8bR waren als Torrichter aktiv mit dabei.                                         

Aber was ist Torball eigentlich? Torball ist eine Mannschaftssportart für Blinde, Sehbehinderte sowie Sehende. Es spielen immer zwei Mannschaften zu je drei Spielern auf einem Feld (7x 16 Meter) gegeneinander. Die Tore erstrecken sich über die ganze Spielfeldbreite und sind somit fast so groß wie ein Fußballtor.

Die Sportler bekommen eine „Dunkelbrille“ auf, damit alle die gleichen Bedingungen haben und sie sich ganz auf ihr Gehör konzentrieren können. Denn nur so dürfen sie das Angriffsspiel der Gegner und die Absprachen des eigenen Teams wahrnehmen.

Der Ball ist beim Torball so groß wie ein Fußball und wiegt 450 Gramm. Das Spielgerät hat kleine Metallringe im Inneren, damit es von den Spielern gehört werden kann.

Damit die Torballspieler sich auf dem Spielfeld orientieren können, sind wichtige Bereiche mit Klebeband markiert. Zusätzlich befinden sich auf dem Spielfeld zwischen den beiden Mannschaftsräumen drei Leinen im Abstand von zwei Metern auf 40 cm Höhe quer über das Feld gespannt. An allen Leinen sind Glöckchen befestigt, die bei jeder Berührung klingeln. Wenn das passiert, wird ein Freiwurf ausgeführt.

Beim Torball beträgt die Spielzeit übrigens 2 x 5 Minuten; die Halbzeit ist 2 Minuten lang.

Während eines Torball-Workshops Mitte Juli lernten die Schülerinnen der Klasse 8bR Torball bereits kennen und wurden von ihrer Lehrerin Theresa Stahl, die gleichzeitig Trainerin und Bundessschiedsrichterin ist, in diese Sportart eingeführt. 

Während des Turniers bestand die Aufgabe als Torrichter darin, die Bälle, die aus dem Spielfeld gerollt waren, wieder den Spielerinnen zu geben. Dabei mussten die Schülerinnen darauf achten, dass der Ball beim Einrollen genau der Spielerin gepasst wurde. Außerdem signalisierten die Mädchen als Torrichter per Handzeichen, wenn ein Ball die Tor- oder Seitenlinie in vollem Umfang passierte.

Am gesamten Tag standen 21 Spielbegegnungen auf dem Plan, bei denen pro Spiel jeweils vier Schülerinnen im Einsatz waren. Dabei durften die Mädchen die Profis folgender Mannschaften beobachten: Borussia Dortmund, FC St. Pauli, Bozen, Graz, SG Hoffeld-Karlsruhe, SG Hoffeld-Marburg, SG Hoffeld-München.

Der SV Hoffeld bedankt sich recht herzlich bei den fleißigen Schülerinnen und freut sich auf ein Wiedersehen beim 2.Bundesliga-Spieltag in Stuttgart am 16.02.19!

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