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OPS Freiberg a.N. - Die Schule mit dem pädagogischen Plus

Oscar-Paret-Schule
Freiberg a.N
Abt. Gemeinschaftsschule
Marktplatz 3
71691 Freiberg am Neckar
Telefon 0 71 41 - 27 82 00
Telefax 0 71 41 - 27 82 18
info(at)ops-freiberg.de

Abteilung Gemeinschaftsschule
Leitung: R‘in Sabine Sommer
Stellv.: KR'in Iris Gassmann-Scarinci

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Gemeinschaftsschule | Allgemein 

Ausbaustufen

Gemeinschaftsschule einfach erklärt:

Eine Schule-drei Schulabschlüsse-gleiche Bildungspläne-gleiche Unterrichtsfächer wie die Realschule und das Gymnasium-gleiche Prüfungen-gleiche Anschlussmöglichekeiten-unterschiedliche Lehr-und Lernmethoden-Verknüpfung von Theorie und Praxis-keine Wiederholungen-mehr Lernzeit durch Ganztag-Coaching-Lernbegleitung-mehr Selbstständigkeit-Lernentwicklungsberichte-Noten auf Elternwunsch-Noten und Zeugnisse im Abschlussjahr

Abschlussziel Abitur (E-Niveau-erweitertes Nivau)

Abschlussziel Realschulabschluss (M-Niveau-mittleres Niveau)

Abschlussziel Hauptschulabschluss (G-Niveau-grundlegendes Niveau)

Weg 1: Abitur am allgemeinbildenden Gymnasium/ beruflichen

            Gymnasium (Elternentscheidung in Klasse 9)

- Leistungen von Klasse 5-9 auf unterschiedlichen Niveaus (G, M, E) möglich

- Leistungen in Klasse 10 ausschließlich auf dem E-Niveau

- erfolgreiche Versetzung (entspricht dem Realschulabschluss) in Klasse 11

  entsprechend der Versetzungsordnung des Gymnasiums 

- Wechsel in Klasse 10 des G8 (nur mit Französisch)

- Wechsel in Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums (mit und ohne Fremdsprache)

Weg 2: Realschulabschluss (Elternentscheidung in Klasse 9)

- Leistungen von Klasse 5-9 auf unterschiedlichen Niveaus (G,M,E)

- Leistungen in Klasse 10 auf M-Niveau

- Teilnahme an der Realschulabschlussprüfung (schriftliche Prüfungen in D, M, E, mündliche Prüfungen: EUROKOM-Prüfung in Englisch,  Fachinterne Prüfungen in NWA und dem Wahlpflichtfach, Fächerübergreifende Kompetenzprüfung)

- Wechsel zum G8 (nur mit Französisch) oder beruflichen Gymnasium (Schnitt aus D, M, E = 3,0 und keines dieser Fächer schlechter als 4,0)

Weg 3: Hauptschulabschluss (Elternentscheidung in Klasse 8 oder 9)

- Leistungen von Klasse 5-8 auf unterschiedlichen Niveaus (G, M, E) 

- Leistungen in Klasse 9 in allen Fächern auf G-Niveau

- Hauptschulabschlussprüfung (schriftliche Prüfungen in D, M, E, mündliche Prüfungen: dezentrale Englischprüfung, Projektprüfung)

- Wechsel in Klasse 10 nach erfolgreicher Hauptschulabschlussprüfung möglich

Arbeitsweise

Die Gemeinschaftsschule als leistungsorientierte Schule arbeitet wie alle Schularten abschlussorientiert und bietet allen Schülern eine umfassende vertiefte Allgemeinbildung. Theoretische Kenntnisse werden stark mit praktischen Erfahrungen verknüpft.

Die Kompetenzen des Bildungsplanes sind den drei Niveaus zugeordnet. Je nach Schulabschluss ist der Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen notwendig. Bei gleicher Kompetenzenbeschreibung erfolgt die Einstufung über die Durchdringungstiefe/Anforderungsebenen. Andere Kompetenzen müssen wiederum nur für den Realschulabschluss bzw. das Abitur erworben werden. Die Kompetenzen des E-Niveaus entsprechen den Kompetenzen des Bildungsplanes vom G8.

In Klasse 11 (10 des G8)  werden die Kompetenzen von Klasse 9/ 10 des G8 erworben. In der Oberstufe wird nach dem Bildungsplan des Gymnasiums gearbeitet. 

Hier gehts zu den neuen Bildungsplänen.

In den einzelnen Klassenstufen der Gemeinschaftsschule werden alle Fächer angeboten, die für die unterschiedlichen Abschlüsse notwendig sind (siehe Profile). Ein Schüler der Gemeinschaftsschule kann das Abitur am allgemeinbildenden Gymnasium, an der Oberstufe einer Gemeinschaftsschule oder an einem beruflichen Gymnasium ablegen. Die für das Abitur erforderlichen Fremdsprachen können zu unterschiedlichen Zeiten begonnen werden (siehe Profile/Wahlpflichtfächer/Profilfächer). Die Wahlpflichtfächer beginnen in Klassestufe 7, die Profilfächer beginnen in Klassenstufe 8. Da erst am Ende der Klassenstufe 8 die Eltern über den angestrebten Abschluss ihres Kindes entscheiden, werden alle Fächer auch von allen Schülern bis Klassenstufe 10 besucht. 

Die Abschlussprüfungen werden zentral vorgegeben. Je nach Schulabschluss handelt es sich um die idendischen Prüfungen der jeweiligen Schulart.

Entwicklungsstand seit dem Start an der OPS

Jahr

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 Jede Schülerin und jeder Schüler soll den für seine Voraussetzungen bestmöglichen Schulabschluss anstreben. 

Damit dies umgesetzt werden kann, bietet die Gemeinschaftsschulabteilung der OPS allen Lernpartnern einen Bildungsgang an, der für jedes Kind alle Lernchancen offen hält und den Kindern eine ausreichende Entwicklungszeit ermöglicht. Verbindliche Arbeitsgrundlage der GMS sind die Bildungspläne der Realschule und des Gymnasiums bzw. der neue bildungsplan der Sekundarstufe 1. Entsprechend der einzelnen Klassenstufen werden die gleichen Fächer angeboten.

Die zweite Fremdsprache (Französisch)ist Voraussetzung für den Wechsel in die Oberstufe eines allgemeinbildenden Gymnasiums und beginnt in Klassenstufe 6 und wird mit vier Stunden pro Woche unterrichtet. Erst in Klassenstufe 7 entscheidet sich der Lernpartner, welchen Schwerpunkt er setzten möchte.

 Wahlmöglichkeiten in Klasse 7:

  • Französisch
  • Technik 
  • AES- Ernährung, Soziales und Alltagskultur

 Wahlmöglichkeiten nach Klasse 8:

  • NwT - Naturwissenschaft und Technik
  • Kunstprofil oder Sportprofil 

 Spanisch als 3. Fremdsprache (nur wählbar, wenn Französisch ab Klasse 6 gewählt) Alle gewählten Fächer sind je nach Schulabschluss maßgebende Fächer, werden bis Klasse 10 bzw. 11 besucht und können nicht gewechselt werden.

 Abschlusswahlentscheidung:

 Die Erziehungsberechtigten werden am Ende der Klassenstufe 8 und 9 durch die Schule beraten, welcher Abschluss für ihr Kind geeignet ist.

Grundlage für die Empfehlung sind die Kriterien der jeweiligen Prüfungsordnung, Versetzungsordnung ,der multilateralen Versetzungsordnung und die Lernentwicklungsberichte. Die Eltern entscheiden abschließend. Nach der Entscheidung durch die Erziehungsberechtigten werden die Lernpartner ausschließlich nach den Vorgaben den Bildungsstandards des gewählten Abschlusses unterrichtet. In Abschlussjahr erhalten alle Lernparntner ein Zeugnis mit Noten.

 Gleiche Abschlüsse und Anschlüsse durch andere Lernwege

 Durch eine neue Lehr-und Lernkultur werden die Lernpartner befähigt, ihren individuellen Lernprozess selbst zu steuern und lernen somit, mehr Verantwortung zu übernehmen und ein hohes Maß an Selbstständigkeit zu erzielen. Dazu ist es notwendig, die Lernprozesse sichtbar zu machen. Dies erfolgt durch die Arbeit mit Kompetenzrastern, die durch Lernwegelisten, Lernmaterialien und die Lernagenda verbunden mit regelmäßigem Coaching ergänzt werden. Die Lernmaterialien sind in Lernschritte, Lernthemen und Lernprojekte unterteilt und so ausgearbeitet, dass sich die Lernpartner aktiv mit dem Inhalt auseinandersetzten, dabei auf vorhandenes Wissen zurückgreifen können und neues Wissen generieren. Grundsätzlich werden die Lernmaterialien (Übungsaufgaben/ehemals Hausaufgaben) selbstständig bearbeitet. Die Lernpartner entscheiden, ob sie alleine oder kooperativ arbeiten wollen. Die Lehrkräfte planen, diagnostizieren, organisieren, beraten und begleiten die individuellen Lernprozesse der Lernpartner. Zur Unterstützung hat jedes Kind einen Coach und mehrere Fachlernbegleiter. Der Coach trifft sich reglmäßig mit seinem Lernpartner. Er hat mit Blick auf den Lernprozess die Aufgabe, den Lernpartner zu befähigen, nachhaltige fachliche, aber auch soziale und personale Kompetenzen zu entwickeln. Gleichzeitig ist er Ansprechpartner für die Eltern und führt die regelmäßigen Bilanzgespräche mit dem Lernpartner und deren Eltern. Ein Coach ist für 12 bis 14 Lernpartner zuständig. Er begleitet den Lernpartner in der Regel über mehrere Jahre. Jeder Lernpartner hat seine Stammlerngruppe, die aus maximal 28 Lernpartner besteht. Jede Stammlerngruppe hat ihren Lerngruppenraum. In diesem Raum befinden sich die Einzelarbeitsplätze der Lernpartner.  Temporär werden in Inputphasen niveaubezogenen Lerngruppen gebildet.


Mitteilungen

Digitale Lernbegleitung mit DAKORA-APP unterstützt die Schüler beim individualisierten Lernprozess. 

Einführung der Profilfächer Klasse 8: Kunst, Sport, Naturwissenschaft und Technik, Spanisch bei ausreichender Nachfrage

Informationen über die Profilfächer 

Präsentation zur Schulart Gemeinschaftsschule-Tag der offenen Tür 2018

Information zur Schulabschlusswahlentscheidung Klasse 8 und 9

Fragen zur Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschule einfach erklärt: Erklärvideo

Lernen in der Gemeinschaftsschule

 


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