WEGE ZUM SCHULABSCHLUSS AN DER GEMEINSCHAFTSCHULE

Eine Schule – drei Schulabschlüsse – gleiche Bildungspläne – gleiche Unterrichtsfächer wie die Realschule und das Gymnasium – gleiche Prüfungen – gleiche Anschlussmöglichekeiten – unterschiedliche Lehr-und Lernmethoden – Verknüpfung von Theorie und Praxis – keine Wiederholungen – mehr Lernzeit durch Ganztag-Coaching – Lernbegleitung – mehr Selbstständigkeit – Lernentwicklungsberichte – Noten auf Elternwunsch – Noten und Zeugnisse im Abschlussjahr

Abschlussziel Abitur (E-Niveau-erweitertes Nivau)
Abschlussziel Realschulabschluss (M-Niveau-mittleres Niveau)
Abschlussziel Hauptschulabschluss (G-Niveau-grundlegendes Niveau)

Weg 1:

Abitur am allgemeinbildenden Gymnasium/ beruflichen
Gymnasium (Elternentscheidung in Klasse 9)
– Leistungen von Klasse 5-9 auf unterschiedlichen Niveaus (G, M, E) möglich
– Leistungen in Klasse 10 ausschließlich auf dem E-Niveau
– erfolgreiche Versetzung (entspricht dem Realschulabschluss) in Klasse 11    entsprechend der Versetzungsordnung des Gymnasiums
– Wechsel in Klasse 10 des G8 (nur mit Französisch)
– Wechsel in Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums (mit und ohne Fremdsprache)

Weg 2:

Realschulabschluss (Elternentscheidung in Klasse 9)
– Leistungen von Klasse 5-9 auf unterschiedlichen Niveaus (G,M,E)
– Leistungen in Klasse 10 auf M-Niveau
– Teilnahme an der Realschulabschlussprüfung (schriftliche Prüfungen in D, M, E, mündliche Prüfungen: EUROKOM-Prüfung in Englisch, Fachinterne Prüfungen im Wahlpflichtfach)
– Wechsel zum G8 (nur mit Französisch) oder beruflichen Gymnasium (Schnitt aus D, M, E = 3,0 und keines dieser Fächer schlechter als 4,0)

Weg 3:

Hauptschulabschluss (Elternentscheidung in Klasse 8 oder 9)
– Leistungen von Klasse 5-8 auf unterschiedlichen Niveaus (G, M, E)
– Leistungen in Klasse 9 in allen Fächern auf G-Niveau
– Hauptschulabschlussprüfung (schriftliche Prüfungen in D, M, E, mündliche Prüfungen: Kommunikationsprüfung in  Englisch, Projektarbeit in 9 als Prüfungsleistung)
– Wechsel in Klasse 10 nach erfolgreicher Hauptschulabschlussprüfung möglich

Arbeitsweise

Die Gemeinschaftsschule als leistungsorientierte Schule arbeitet wie alle Schularten abschlussorientiert und bietet allen Schülern eine umfassende vertiefte Allgemeinbildung. Theoretische Kenntnisse werden stark mit praktischen Erfahrungen verknüpft.
Die Kompetenzen des Bildungsplanes sind den drei Niveaus zugeordnet. Je nach Schulabschluss ist der Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen notwendig. Bei gleicher Kompetenzbeschreibung erfolgt die Einstufung über die Durchdringungstiefe/Anforderungsebenen. Andere Kompetenzen müssen wiederum nur für den Realschulabschluss bzw. das Abitur erworben werden. Die Kompetenzen des E-Niveaus entsprechen den Kompetenzen des Bildungsplanes vom G8.
In Klasse 11 (10 des G8) werden die Kompetenzen von Klasse 9/ 10 des G8 erworben. In der Oberstufe wird nach dem Bildungsplan des Gymnasiums gearbeitet.
Hier geht`s zu den neuen Bildungsplänen.
In den einzelnen Klassenstufen der Gemeinschaftsschule werden alle Fächer angeboten, die für die unterschiedlichen Abschlüsse notwendig sind. Ein Schüler der Gemeinschaftsschule kann das Abitur am allgemeinbildenden Gymnasium, an der Oberstufe einer Gemeinschaftsschule oder an einem beruflichen Gymnasium ablegen. Die für das Abitur erforderlichen Fremdsprachen können zu unterschiedlichen Zeiten begonnen werden. Die Wahlpflichtfächer beginnen in Klassestufe 7, die Profilfächer beginnen in Klassenstufe 8. Da erst am Ende der Klassenstufe 8 die Eltern über den angestrebten Abschluss ihres Kindes entscheiden, werden alle Fächer auch von allen Schülern bis Klassenstufe 10 besucht.
Die Abschlussprüfungen werden zentral vorgegeben. Je nach Schulabschluss handelt es sich um die identischen Prüfungen der jeweiligen Schulart.