Bericht zum Filmversuch: Klasse G8c — Stop-Motion-Film zu „Kleider machen Leute”
Am Freitag, den 24.04.26, begannen die Schülerinnen und Schüler der Klasse G8c von der Oscar-Paret-Schule und gestalteten im Deutschunterricht einen eigenen Stop-Motion-Film zu der Novelle „Kleider machen Leute“.
Bei einem Stop-Motion-Film handelt es sich um eine Animationstechnik, bei der unbewegte Objekte (wie Knetfiguren, LEGO oder Spielzeug) fotografiert, in winzigen Schritten bewegt und erneut fotografiert werden. Wenn man diese Einzelbilder nun aneinanderreiht, entsteht ein flüssig laufendes Video. Ein beliebtes Beispiel ist „Shaun das Schaf“.
„Kleider machen Leute“ ist eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller, veröffentlicht im Jahre 1874. Die Geschichte handelt von dem Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet. Es gelingt ihm, in eine fremde Stadt namens Goldach zu kommen und dort wird er wegen seiner äußeren Erscheinung und der Anfahrt mit einer Kutsche für einen polnischen Grafen gehalten. Nachdem er aus Schüchternheit versäumt hat, die Verwechselung aufzuklären, versucht er zu fliehen. Doch während seines Fluchtversuches trifft er auf den Amtsrat und dessen Tochter Nettchen. Nach der Entlarvung Strapinskis wahrer Identität lernt er Nettchen in einem langen Gespräch besser kennen und öffnet sich ihr. Schließlich heiraten die beiden und leben zusammen in Goldach.
Die Novelle wird in mehrere Abschnitte unterteilt, wobei die Filme zu jedem Abschnitt von zwei bis drei Schülern bzw. Schülerinnen erstellt werden. Nachfolgend finden Sie die Aufteilung der Schülergruppen:
- Ankunft in Goldach – Jasmin Abul Ola, Sana Hammoud
- Begegnung mit den Bürgern – Sarah Lippert, Lenia Schmelz, Jonathan Harsch
- Begegnung mit Nettchen – Tim Röttinger, Danny Wutzke, Nils Hoppe
- Genuss des Stadtlebens – Luca Schürer, Felix Schindlbeck, Henrik Bredenstein
- Verlobung und Fest – Charlotte Beller, Samiksha Mayilvaganam

- Entlarvung – Jonas Kiefer, Noah Tielemans
- Wenzels Flucht – Benjamin Schuster, Yusuf Aksit, Jonas Binzinger
- Gespräch zwischen Nettchen und Wenzel – Maximilian Danko, Tom Riegert, Finn Eisele
- Happy End – Amelie Urban, Rebekka Lenz
Hier sind einige Rückmeldungen der Schüler und Schülerinnen:
- ,,Dieses Projekt ist für mich sehr interessant und man unterhält sich besser. Das Projekt haben wir erfolgreich durchgeführt.“
- ,,Es ist sehr spannend an diesem Projekt zu arbeiten, aber auch sehr anstrengend. Ich lerne viel dabei.“
- ,,Während des Projektes hatten wir viel Spaß. Wir haben gut als Team gearbeitet und kamen gut voran.“
- „Während des Projektes habe ich erkannt, wie wichtig Teamarbeit ist. Auch wenn unser Endergebnis vielleicht nicht ganz perfekt war, sind wir dennoch sehr zufrieden.“
Dieses Projekt hat den Schülern und Schülerinnen viele neue Erfahrungen beschert und den sonst oft „eintönigen“ oder „langweiligen“ Deutschunterricht in einen unterhaltsamen und spannenden Filmkurs verwandelt. Die Schüler haben viel gelernt, zum Beispiel wie man Videos schneidet oder Tonaufnahmen einfügt – Dinge, die im normalen Unterricht nicht möglich sind.
OPS G8c Shuyu Xu, Lilith Bellviure 07.05.26
Anmerkung: Auf dieser Webseite wird — aus Gründen des Datenschutzes — der gesamte Film ohne Ton veröffentlicht.



