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Unser Ausflug der R9b und R9c in das Hotel Silber

Da manche Schüler im Praktikum oder beim Alpencross waren konnten nicht alle Schüler das Hotel besuchen. Wir haben uns im Nachhinein über den Ausflug unterhalten, hier können Sie unsere Unterhaltung lesen.

N: Was genau ist das Hotel Silber, und welche historische Rolle hatte das Gebäude im 20. Jahrhundert

F: Das Hotel Silber war zuerst ein Luxushotel. Ab 1928 nutzte es die Polizei. In der NS-Zeit war es die Gestapo-Zentrale in Württemberg.

N: Warum ist das Gebäude wichtig?

F: Es zeigt, wie man ein normales Gebäude zu einem Ort der Verfolgung und des Terrors werden konnte.

N: Was ist heute das Ziel des Erinnerungsorts?

F: Es erinnert an die Opfer, informiert über die Geschichte und stärkt Demokratie und Menschenrechte.

N: Wie änderte sich die Nutzung?

F: In der Weimarer Republik war dort die Politische Polizei. In der NS-Zeit zog die Gestapo ein. Nach 1945 nutzte die Polizei das Gebäude weiter. Besonders erschreckt hat uns, dass Leute für die Gestapo gearbeitet haben, die keine Polizei Ausbildung hatten aber der NSDAP angehörten.

N: Welche Rolle hatte die Gestapo?

F: Sie verhaftete, verhörte und verfolgte Menschen, die gegen das NS-Regime waren oder von den Nazis ausgegrenzt wurden. Schockiert hat uns, dass die Leute im Gebäude für sehr lange Zeit, ohne wirklichen Grund, festgehalten wurden. Viele sind in den drei Gefängniszellen gestorben.

N: Was zeigt die Dauerausstellung?

F: Sie erklärt die Arbeit der Gestapo und erzählt die Geschichten der Opfer, darunter Hans Scholl und Georg Elser.

N: Wie wurde das Gebäude gerettet?

F: 2008 wollten Investoren es abreißen. Bürger protestierten und sammelten Unterschriften. So blieb das Gebäude erhalten und ist heute eine wichtige Gedenkstätte, die Schulklassen einen Einblick in die damalige Zeit ermöglicht.

N: Wie arbeiten Initiative und Haus der Geschichte zusammen?

F: Das Haus der Geschichte betreibt den Erinnerungsort. Die Bürgerinitiative hilft bei Ausstellungen und Veranstaltungen mit. Wir durften die Sonderausstellung zum Extremismus besuchen.

N: Welche Verbindung gibt es zur Gegenwart?

F: Der Erinnerungsort warnt vor Extremismus, Ausgrenzung und zeigt, warum Demokratie und Menschenrechte wichtig sind.

N: Was hast du auf dem Ausflug gelernt und was ist dein Fazit?

F: Ich habe gelernt, dass die rechtsextreme Szene in Deutschland und auf der ganzen Welt noch sehr verbreitet ist und sich immer mehr ausweitet. Uns hat erschreckt, wie schnell sich die rechtsextreme Szene verbreitet. Wir würden es jedem empfehlen, der etwas über die NS-Zeit vor unserer Haustüre lernen möchte. Geld ist keine Hürde da das Hotel wie jede Gedenkstätte kostenfrei ist.

Noah Metzger R9b, Flavio Pietro Cavallaro R9b