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Lerngang ins Naturkundemuseum Stuttgart – Die R5a auf den Spuren des Jurameeres

Wie kommen Meerestiere auf die Schwäbische Alb? Mit dieser spannenden Frage machte sich die Klasse R5a im Geographieunterricht auf den Weg ins Naturkundemuseum Stuttgart. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler eine interessante Führung rund um die Erdgeschichte der Schwäbischen Alb.

Schnell wurde klar: Vor rund 150 Millionen Jahren war die Schwäbische Alb keineswegs eine Hügellandschaft, sondern vom warmen Jurameer bedeckt. Dort lebten Ammoniten, Belemniten, Fische, Meereskrokodile und viele weitere Tiere, deren Überreste heute als Fossilien in den Gesteinen der Alb erhalten sind.

Während der Führung konnten die Schülerinnen und Schüler beeindruckende Originalfossilien bestaunen und erfuhren, wie Versteinerungen entstehen. Besonders faszinierend war, dass nicht nur Knochen oder Muschelschalen erhalten bleiben können. Sogar versteinerter Kot – sogenannte Koprolithen – liefert den Forschenden wertvolle Hinweise darauf, was Tiere vor Millionen von Jahren gefressen haben. Dadurch können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ganze Nahrungsketten und Lebensräume rekonstruieren.

Großes Staunen lösten außerdem die lebensgroßen Modelle von Meeresreptilien und anderen Urzeittieren aus. Die Führung zeigte anschaulich, wie sich Landschaften über Millionen von Jahren verändern und warum man heute auf der Schwäbischen Alb Fossilien von Meerestieren finden kann.

Der Lerngang war eine gelungene Ergänzung zum Geographieunterricht. Die Inhalte konnten direkt an den Originalfunden nachvollzogen werden und machten die Erdgeschichte der Region lebendig. Die Klasse R5a, begleitet von ihren Lehrerinnen Frau Weiß und Frau Richter, kehrte mit vielen neuen Eindrücken zurück.