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Zwischen Arien und Applaus

Der freiwillige Opernbesuch mit den 9. Klassen des Gymnasiums der OPS fand am 22. April im Staatstheater Stuttgart statt. Sie führten ihr Stück „La Cenerentola“ (übersetzt „Aschenputtel“) auf, dessen Dauer 3 Stunden und 15 Minuten beträgt.

Als wir um ca. 18:30 Uhr am Bahnhof angekommen sind, haben wir uns zügig auf den Weg zur Oper gemacht. Vor dem Opernhaus musste das Erlebnis noch mit ein paar Gruppenfotos festgehalten werden. Nachdem uns die Tickets zugeteilt worden sind und wir unsere Plätze gefunden haben, hat uns der atemberaubend große Opernsaal erstaunt. Dann begann das moderne Stück. Wir saßen ganz oben, was uns eine gute Aussicht auf die Bühne verschafft hat. Der erste Teil des Stücks betrug ca. 1 Stunde 30, er eröffnete mit einem großen Bühnenbild, was eine kleine Wohnung in den 90er Jahren darstellen sollte. Dies haben sie sehr gut umgesetzt. Während der Pause konnte man sich Snacks und Getränke kaufen. Diese konnte man dann auf dem Balkon mit einer schönen Aussicht auf den Eckensee und den Schlossgarten genießen. Der zweite Teil betrug 1 Stunde 5, dieser hat sich etwas langgezogen, er war aber in keiner Sicht schlecht.

Während der Aufführung habe ich besonders gespürt, wie ungerecht die junge Frau behandelt wird und wie sehr sie sich trotzdem ihre Freundlichkeit bewahrt. Die Verwechslung zwischen dem „Diener“ und dem „Prinzen“ sorgte für viele lustige Momente, die das Publikum immer wieder zum Schmunzeln brachten. Besonders eindrucksvoll war der Ball, bei dem die unscheinbare Heldin plötzlich im Mittelpunkt stand, ohne sich zu verstellen. Am meisten berührt hat mich ihr Verhalten am Ende, als sie ihm trotz allem vergibt. Die Musik wirkte lebendig und mitreißend und machte das ganze Erlebnis noch intensiver.

Das Stück ging bis 22:20 Uhr, woraufhin wir mit der Bahn zurück nach Freiberg gefahren sind und anschließend um 23:00 Uhr von unseren Eltern abgeholt wurden.

Abschließend würde ich sagen, dass es ein sehr schönes Erlebnis war. Ich bin sehr dankbar, dass die Schule uns das für einen fairen Preis anbietet. Es war ein unvergessliches Erlebnis, jedoch finde ich, ging das Stück etwas zu lang, es ist schwierig eine so lange Zeit aufmerksam zu sein, weswegen ich nicht nochmal eine Oper besuchen würde.

Finja Blohm, Daniel Mathew, Kana Ruscher